Wartung

  • regelmäßige Datensicherung
  • Monitoring der Verfügbarkeit und Leistung des Systems
  • Automatisiertes Deployment von Software-Konfiguationen
  • Einspielen von Sicherheitsupdates nach Bedarf

Um den Arbeitsaufwand für diese vorhersehbaren Routineaufgaben möglichst gering zu halten, müssen diese bereits im Infrastrukturdesign bedacht werden.

 

Zum Monitoring existieren unterschiedliche Open-Source-Lösungen, wie zum Beispiel Nagios oder Cacti. Wichtigste Merkmale dieser Tools sind konfigurierbare Alarmierungen bei bestimmten Ereignissen sowie die grafische Aufbereitung von Meßwerten.

 

Automatisiertes Deployment, also das nicht-manuelle Ausrollen von Software inklusive aller Konfigurationsdaten, ist notwendige Vorraussetzung, um stets die vollständige Kontrolle über die IT-Infrastruktur zu haben. Manuelles Deployment führt bereits bei kleinen Infrastrukturen, und sei es nur ein einzelner Rechner, zu nur aufwendig nachvollziehbaren Fehlern. Automatisierung verhindert zwar keine Fehler, doch lassen sich diese dann sehr viel leichter nachvollziehen und beheben.

 

Und daher ist auch das Einspielen von Sicherheitsupdates in gut designeten Infrastrukturen Bestandteil einer automatisierten Deployment-Lösung. "Nebenbei" ermöglicht eine vollständiger Automatisierung das Betreiben von Testsystemen oder Infastrukturen ohne großen Zusatzaufwände.

 

Zur Datensicherung nur soviel: wer meint, keine zu brauchen, braucht auch die Daten und die Systeme nicht wirklich. Alle anderen brauchen eine Datensicherung und sollten auch die Rücksicherungsfähigkeit regelmässig testen.